Herbstzeit ist Kürbiszeit

Mal was besonderes auf dem Teller haben

Im Herbst können die meisten Kürbisarten geerntet werden, denn sie haben in der Küche einen hohen Stellenwert. Da es reichlich verschiedene Kürbissorten gibt, können viele Gerichte mit ihnen zubereitet werden. Zu der beliebtesten Sorte gehört der Hokkaido Kürbis, der in den letzten Jahren Einzug in deutsche Küchen gehalten hat, weil er einfach mit der Schale gegessen oder verarbeitet werden kann.

Der Kürbis ist rundum ein gesunder Genuss, denn gerade in seinen Kernen steckt so einiges. Das Fleisch beinhaltet eine Menge an Kohlehydrate und zudem liefert er Kalium, Kalzium, Magnesium, Beta- Carotin und Vitamin A. Der Kürbis eignet sich aber nicht nur zum Essen, er kann auch gut für allerlei Deko- Ideen genutzt werden.

Wissenswertes über den Kürbis

In deutschen Gärten und Höfen finden sich gern Zierkürbisse, die bunte Farbtupfer geben. Esskürbisse sind in fast jedem Haushalt im Herbst auf dem Speiseplan zu finden, denn er kann entweder süß oder salzig verarbeitet werden. Dabei ist es völlig egal, ob es eine Kürbissuppe, Kürbiskompott oder ein Kürbissalat ist.

Der Kürbis kann auch im Gegensatz zu vielen anderen Dingen wunderbar eingefroren werden und auch als Snack für zwischendurch ist er nicht mehr wegzudenken. Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 800 verschiedene Kürbisarten, wobei sich alle in der Form, Farbe und auch in der Größe unterscheiden.

Allein die Winterkürbisarten, besitzen sehr viel an Energie, denn sie bestehen aus rund 45 Prozent aus hochwertigen ungesättigten Fettsäuren. Zudem haben sie Mineralstoffe, Vitamine und Phytosterine, die einem zu hohen Cholesterinspiegel entgegenwirken. Kürbiskerne dagegen wirken nicht nur harntreibend, sondern mit ihnen können auch Harnwegsinfektionen und Prostatabeschwerden gemildert werden.

Der Kürbis in der Küche

Vielen mundet der Kürbis im rohen Zustand überhaupt nicht, während andere ihn wiederum schmackhaft finden. Er kann jedoch in vielen Varianten zubereitet werden, sodass ihn sogar Kinder gern essen.

Der Hokkaido muss zum Beispiel nicht geschält werden, andere Sorten doch. Das sollte natürlich immer die erste Arbeit sein, danach wird er in der Regel von den Kernen befreit und er kann dann geviertelt werden, um weiterverarbeitet zu werden. Er dient nicht nur um als Suppe auf den Tisch zu kommen, sondern er kann außerdem auch gebraten, gekocht, zum Backen genutzt oder in Fett gedünstet werden. Bei der Auswahl vom richtigen Kürbis, muss immer ein Geschmacks- Test helfen. Das geht aber nur, indem mehrere Kürbissorten ausprobiert werden, welcher der Familie am besten mundet.